19 February 2016 | 1:59 amHells Angels kehren nach Frankfurt zurück

Hells Angels kehren nach Frankfurt zurück

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Die Hells Angels MC ziehen in dem eher beschaulichen Frankfurter Stadtteil Unterliederbach in eine ehemalige Kneipe. Die Eröffnung des „Privatclubs“ ist für März geplant. Die Polizei hat die Sache nach eigenen Angaben „im Auge“.

So richtig totzukriegen sind die Hells Angels in Frankfurt nicht. 2011 zwar waren die beiden lokalen Charter „Westend“ und „Frankfurt“ vom damaligen Innenminister Boris Rhein (CDU) verboten worden. Nun aber bestätigt Polizeisprecher Alexander Kießling einen Bericht der „Bild“-Zeitung, wonach die Rocker derzeit an einem neuen Clubhaus werkeln – und zwar im bislang eher beschaulichen Stadtteil Unterliederbach.

Das neue Clubhaus befindet sich in der Liederbacher Straße, früher einmal war dort die Kneipe „Plauderstübchen“ zu finden gewesen. Nun ist es nicht so, dass Rocker jedes neue Clubhaus ins Grundbuch eintragen müssten – laut Kießling bedürfe es aber nur wenig kriminalistischen Scharfsinns, um bereits jetzt zu ahnen, wer sich demnächst dort die Klinke in die Hand geben dürfte: Offiziell firmiert der „Angels Place“ laut Kneipenschild als „Biker’s Bar“ und „Privatclub“. Als Logo firmiert ein Chopper fahrendes Skelett mit Stahlhelm – auch das nicht unbedingt ein Indiz für gutbürgerliche Küche. Es handelt sich aber nicht um das offizielle Hells-Angels-Logo, einen geflügelten Totenkopf, der noch den alten „Angels Place“ in der Mainzer Landstraße zierte.

Hintermänner noch nicht bekannt

Die Eröffnungsfeier soll laut Kießling im März erfolgen. „Wir behalten das im Auge“, verspricht er. Allerdings fehlten der Polizei jegliche Handhabe oder Anlass, dagegen vorzugehen. Es lägen derzeit keinerlei Hinweise vor, dass die beiden verbotenen Charter hinter dem neuen Clubhaus steckten.
Die Polizei kann allerdings auch nicht bestätigen, dass es das „Charter South West Area“ ist, welches das neue Clubhaus betreibt – „Bild“ nennt dieses Charter und verweist darauf, dass…

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