27 Stunden hilflos in einer Schlucht | Nach Crash: Biker nimmt Abschiedsvideo … – BILD

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31 October 2016 | 2:43 pm

Franklin (North Carolina, USA) –  Kevin Diepenbrock lag nach einem Motorrad-Crash schwer verletzt 30 Meter tief in einer Schlucht. Kein Handyempfang, keine Aussicht auf Hilfe. Dass er 27 Stunden später gerettet werden würde, ahnte er nicht – und verabschiedete sich in einem Video von seiner Familie.

Die Zeitung „Knoxville News Sentinel“ hat es veröffentlicht.

„Hallo Leute“, sagt der 41-Jährige in dem Video mit schwacher Stimme. „Ich hab‘ Mist gebaut.“ Er liegt regungslos am Boden, sein zerkratztes Gesicht ist zu sehen. Dann erzählt der 41-Jährige bruchstückhaft, was passiert ist.

Der Unfall habe sich ungefähr um 10.30 Uhr morgens ereignet. Seitdem liege er in einer Schlucht. „Ich wollte euch nur sagen, dass ich euch liebe.“ Den letzten Satz sagt er immer wieder. Außerdem zählt er Leute auf, von denen er sich verabschieden möchte.

Etwa bei der Hälfte wechselt die Aufnahme: In der Nacht nahm Diepenbrock sich zwei weitere Male auf. Er spricht von einer Taschenlampe, mit der er winken könne, davon, dass er sich nicht bewegen könne. Unter zirpende Grillen mischen sich noch einmal Motorradgeräusche. Diepenbrocks Stimme dringt immer kraftloser durch: „Verdammt, die sind nur 15 Meter weg. Ich liebe euch Mama und Papa. Passt auf euch auf. Ich habe keine Kraft mehr.“

Den Rettungsdienst rufen, SMS verschicken, auf Facebook posten – er habe alles versucht, sagte er später zu „ABC News“. Doch alles ohne Erfolg.

Am Ende sollte es 27 Stunden dauern, bis Diepenbrock gerettet wurde: Ein Biker-Pärchen, das angehalten hatte, um etwas zu trinken, hörte seine Hilferufe.

Laut „News Sentinel“ ereignete sich der Unfall auf einem Teilstück des für seine Kurven berüchtigten US-Highway 129 („Tail of the Dragon“, dt. „Schwanz des Teufels) im Grenzgebiet zwischen Tennessee und North Carolina.

Der Zeitung zufolge war Diepenbrock mit einem Freund, dem 29-jährigen Phillip Polito unterwegs. Sein Motorrad habe das Hinterrad seines Freundes berührt, woraufhin beide von der Straße und die Schlucht hinunter geschleudert wurden.

Diepenbrock erlitt Verletzungen an Wirbelsäule und Lunge und brach sich mehrere Rippen. Er erholt sich momentan in der Klinik. Sein Freund hat den Crash nicht überlebt – für den 41-Jährigen kaum zu verkraften.

„Vergesst niemals, den Menschen um euch zu sagen, dass ihr sie liebt. Das ist alles, woran ich denken konnte, als ich da unten lag“, sagte Diepenbrock gegenüber ABC. Dieses Bild seines Freundes hatte er einen Tag vor dem Unfall auf Facebook gepostet.

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