AAC Bad Neuenahr sucht Trainingsgelände | General-Anzeiger Bonn

Ein Steinbruch oder eine Halle. AAC Bad Neuenahr sucht Trainingsgelände. Für das Training seiner Trai-Abteilung sucht der AAC ein passendes Gelände. Für das Training seiner Trai-Abteilung sucht der AAC ein passendes Gelände. Bad Neuenahr hat mit Vorurteilen und Berührungsängsten zu kämpfen. Seit 2014 ist der Ahr Automobil Club Bad Neuenahr (AAC) auf der Suche nach einem ortsnahen Gelände oder einer Halle, um Jugendlichen das Training mit Trial-Fahrrädern und -Motorrädern zu ermöglichen. Obwohl sich eine wachsende Allianz aus Politik, Unternehmen, Genehmigungsbehörden, ADAC Mittelrhein und engagierten Bürgern gebildet hat, ist es bis heute zu keinem Ergebnis gekommen.„Trial ist kein Rennsport, hat nichts mit lautem Moto-Cross zu tun und ist eine ideale Schule, um Jugendliche auf das Motorradfahren im Straßenverkehr vorzubereiten. Denn es geht darum, mit speziellen Fahrrädern oder Motorrädern natürliche oder künstliche Hindernisse möglichst geschickt zu überwinden“, erklärt Frank Kaiser, Motorrad-Trial-Beauftragter im AAC. Die Anforderungen an ein Gelände oder eine Halle seien nicht sehr hoch, auch sei keine große Fläche notwendig. Wichtig seien abwechslungsreiche Hindernisse, die sich entsprechend auf- und abbauen ließen.„Trial-Motorräder sind straßenzulassungsfähig und auch bezüglich der Lärm- und Abgasemissionen unbedenklich“, stellt Kaiser klar. Mehrere Male glaubte sich der Club bereits am Ziel: So bot die Capricorn Nürburgring GmbH ein sehr großes, hervorragend geeignetes Gelände, verlangte jedoch bei jedem Jugendtraining die Anwesenheit eines Krankenwagens. „Das halten wir für nicht angemessen und ist für den Verein auch nicht finanzierbar“, so Kaiser. Ein Training auf einer renaturierten Mülldeponie sei nicht möglich, da die weichen Trial-Reifen die tief im Boden vergrabene Folie beschädigen könnten.Und auch die Möglichkeit, in einem Steinbruch trainieren zu können, sei am Veto des Gemeinderates gescheitert. „An vielen Stellen trifft man auf eine dicke Kruste aus Vorbehalten, Desinformation, Berührungsängsten und mangelndes Interesse“, kritisiert Kaiser. Aber der Club gibt nicht auf. Informationen gibt der Verein in einem Flyer, der über trial@aac-badneuenahr.de angefordert werden kann. Ansprechpartner: Clubchef Alexander Ziob unter 01 72/6 53 74 56. (Christoph Lüttgen)

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