Anwalt mahnt fehlende Verschlüsselung an

2018-07-24 07:45:00

Betroffene Betriebe erhalten Schmerzensgeldforderungen zwischen 8.500 und 12.500 Euro

| Autor: Christoph Baeuchle

Jetzt also doch: Ein Anwalt versucht, von unverschlüsselten Datenverbindungen zu profitieren, die gegen die Datenschutz-Grundverordnung verstoßen. Das geforderte Schmerzensgeld ist nicht gerade gering.

Zwar ist die befürchtete Abmahnwelle im Rahmen der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bislang ausgeblieben, doch findige Juristen auf der Suche nach Einnahmequellen finden Lücken. Derzeit verschickt ein Berliner Rechtsanwalt Forderungsschreiben an Unternehmen, in denen er nicht unerhebliche Schadensersatzansprüche geltend macht.

Der Anwalt und seine Mandanten beanstanden Internetseiten mit Kontaktformularen, die personenbezogene Daten ohne SSL-Zertifikat (also nicht als „https“) transportieren. Aus Sicht des Anwalts begründet der unverschlüsselte Transport Anspruch auf Ersatz eines immateriellen Schadens (Schmerzensgeld).

Dabei beruft sich der…

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