Auf dem Highway Number One – Zwei Zylinder und ein Männertraum: Mit der Harley durch die USA

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Es ist einer der großen Männerträume: einmal auf einem Motorrad durch die Weiten des Wilden Westens fahren. Über menschenleere und schnurgerade Wüsten-Highways, durch bizarre Gebirge und entlang legendärer Küstenstraßen wie dem Highway Number One.

Highway Number One! Das hat für Fans des American Way of Drive mindestens einen so sehnsuchtsvollen Klang wie Route 66. Deshalb kommt für einen solchen Trip kommt eigentlich auch nur ein Motorrad in Frage: eine Harley-Davidson. Wer über amerikanische Straßen cruisen will, braucht keinen nervösen Italiener oder einen hochdrehenden, vierzylindrigen Japaner. Stilecht ist nur eines der schweren Geräte der Kultmarke aus Milwaukee. Wer viele Kilometer in wenigen Tagen abreißen  und den „American Way of Drive“ spüren will, sollte sich für eines der Touring-Modelle entscheiden. Ok, eine Sportster oder V-Rod sieht deutlich cooler aus, aber mehr Komfort und Zuverlässigkeit als eine Electra Glide Ultra Limited bietet kaum ein anderes Zweirad.

Eines der schwersten Motorräder der Welt

Die erste Begegnung mit einer Harley-Davidson Ultra Limited ist respekteinflößend.  Vor einem steht eines der schwersten Motorräder der Welt. Fahrbereit kommt es auf ein Leergewicht von 414 Kilo. Das zulässige Gesamtgewicht der Maschine: monströse 617 Kilogramm! Um es kurz zu machen: Rangieren ist mit diesem Zweirad eine Qual. Im Stand ist die Harley ein echtes Eisenschwein und nur mit viel Mühe zu bewegen. Nach einigen Versuchen überlegt man es sich sehr, sehr gut wo und wie man sein Motorrad abstellt. Einmal in eine etwas abschüssige Parklücke gefahren, lässt sich das Bike kaum mehr rückwärts hinausbewegen.

Also: immer schön rückwärts einparken, um mit Motorkraft wieder lässig vorne heraus zu fahren. Einen Rückwärtsgang gibt es nämlich nicht! Bei diesem Gewicht sollte der Seitenständer auch ausschließlich auf betonhartem Untergrund ausgefahren werden. Wenn die Maschine auf Kies einsinkt, wird der Fahrer um die Nase bleich. Denn dieses Vieh aus der Schräglage wieder aufzurichten ist alleine kaum zu schaffen. Umso erstaunlicher was mit diesem Zweirad – wenn es denn einmal in Bewegung ist – möglich ist. 

Chefige Kraftententfaltung sorgt für Dauergrinsen

Die Ingenieure aus dem Hause Harley-Davidson scheinen aber irgendwie die Gesetze der Physik ausgetrickst zu habe. Wenig überraschend, dass die Maschine auf den schier endlosen Highways, die sich durch den amerikanischen Westen ziehen, durch einen stoischen Geradeauslauf und eine komfortable Federung überzeugt. Tempomat rein und entspannt dahingleiten. Selbst fiese Rillen und Fugen auf den amerikanischen Straßen schluckt die Harley mit beruhigender Gelassenheit.

Wirklich erstaunlich ist aber das Fahrverhalten des Straßenkreuzers auf zwei Rädern auf kurvigen Strecken. Sanftmütig lässt es sich mit der Harley durch Bergstraßen wie  die des Yosemite National Parks surfen. Zugegeben: Rekorde wird man mit der Ultra Classic nicht brechen und wer es übertreibt wird schnell von aufsetzenden Bauteilen  an die Grenzen der möglichen Schräglage erinnert. Doch das gutmütige Kurvenverhalten gepaart mit der chefigen Kraftentfaltung des Motors treibt einem ein Dauergrinsen ins Gesicht.

Ein bärenstarker Freund fürs Leben

Wenn man den Zündschlüssel rumdreht, bekommt man  umgehend den Rentenbescheid oder die Approbation zum Zahnarzt  – meinen Spötter. Es stimmt: besonders jugendlich kommt das über 400 Kilogramm schwere Bike nicht daher. Doch wenn der V-Twin anspringt und seinen typischen Sound zum Besten gibt, dann weiß man, dass man einen bärenstarken Freund fürs Leben gefunden hat. Der Twin Cam 103  – so die Werksbezeichnung des Motors – ist die aktuell letzte Evolutionsstufe  der mehr als hundertjährigen Geschichte des Motorenbaus der Marke Harley-Davidson, die sich hauptsächlich dem Zweizylindermotor in V-Form gewidmet hat.

Der Motor mit seinen verchromten Kühlrippen und im Kontrast dazu schwarzen, pulverbeschichteten Zylinderköpfen ist ein in Metall gegossenes Kunstwerk. Das 1690 Kubikzentimeter große Aggregat leistet 87 PS (64 kW).  Bedenkt man das monströse Gewicht des Bikes ist das kein berauschender Wert.

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