Bilder vom Formel 1-Cockpitschutz: Ferrari testet Heiligenschein – auto motor und sport

3 March 2016 | 8:08 am

Überraschung in Barcelona. Als Kimi Räikkönen in der Früh das erste Mal mit seinem Ferrari ausrückte, trauten die Beobachter ihren Augen kaum. Das rote Auto wurde mit einem provisorischen Cockpitschutz, dem so genannten Halo-System (für Heiligenschein), ausgerüstet. Der Finne sollte testen, wie gut man mit dem Überrollbügel aus dem Cockpit sehen kann. Die FIA hat Räikkönen ausgesucht, weil er als besonders kritisch gilt.

Die Formel 1-Kommission hatte erst vor wenigen Tagen die Dimensionen für das 2017er Auto abgesegnet. Die neue F1-Generation wird nach dem Vorschlag von McLaren am Boden 160 Zentimeter breit sein, mit einem 180 Zentimeter breiten Frontflügel und 95 Zentimeter breiten Heckflügel. Das Mindestgewicht steigt von 702 auf 722 Kilogramm. Plus das Mehrgewicht für die breiteren Reifen. Sie wachsen vorne um 6 Zentimeter und hinten um 8 Zentimeter.

Die Autos sollen in Barcelona dank 25 bis 30 Prozent mehr Abtrieb nicht nur um 4,7 Sekunden schneller werden, sondern auch aggressiver aussehen. Doch daran bestehen ernsthafte Zweifel. Der geplante Cockpitschutz könnte alles kaputtmachen. Er sieht nämlich nicht mehr so elegant aus wie ursprünglich von Mercedes konzipiert.

Red Bull-Version noch nicht ausgereift

Wie die ersten Bilder von den FIA-Crashtests zeigen, handelt es sich um ein massives, 5 Zentimeter dickes Stahlrohr, das hufeisenförmig über dem Cockpit montiert wird. Abgestützt wird der Ring mit einer Streben, die vor dem Fahrer wie ein umgedrehtes „Y“ von der Cockpitmitte nach oben ragt.


Experten befürchten, dass diese Strebe die Sicht schräg nach vorne behindern könnte…

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