Der Weltmeister philosophiert über den neuen Zeitplan

19 February 2016 | 6:14 am

19. Februar 2016 – 07:14 Uhr

Jonathan Rea

Jonathan Rea hofft, dass mehr Zuschauer die Superbike-WM-Rennen verfolgen

© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) – Die Verantwortlichen der Superbike-WM passten im Dezember den allgemeinen Zeitplan fr die neue Saison an und versprechen sich von der nderung mehr TV-Zuschauer. Anstatt beide Lufe am Sonntag zu starten, wird ab der Saison 2016 jeweils am Samstag und am Sonntag ein Rennen ausgetragen. Das stie bei Traditionalisten auf wenig Verstndnis, doch es gibt auch Befrworter.

„Ehrlich gesagt finde ich es ein bisschen besser“, bemerkt Weltmeister Jonathan Rea im Gesprch mit ‚Crash.net‘. Fr den Briten fllt nun das Rtselraten beim Setup weg, denn die Bedingungen drften konstanter sein als bisher. Die Piloten beschwerten sich immer wieder ber die stark unterschiedlichen Temperaturen zwischen den Lufen. Das drfte der Vergangenheit angehren.

„Bei einem Rennstart um 13 Uhr ist eine mittlere bis hohe Temperatur garantiert. Doch wenn man 10:30 Uhr am Vormittag mit anderen Reifen ein Rennen startet, dann ist es schwierig, sich darauf einzustellen. Die Lufttemperatur ndert sich zwischen den Rennen nicht so sehr, doch die Asphalttemperatur kann sich zwischen 15 und 20 Grad ndern“, erklrt Rea.

„Wenn wir das Motorrad auf die Nachmittags-Temperaturen abstimmen, dann mssen wir raten, ob die Reifen auch bei den Temperaturen am Vormittag funktionieren“, schildert der Kawasaki-Pilot. Doch auch beim neuen Zeitplan ist nicht garantiert, dass die Bedingungen bei beiden Lufen identisch sind. Das Wetter knnte es den Fahrern erschweren, sich fr die Rennen vorzubereiten.

„Unsicherheit knnte entstehen, wenn es am Samstag regnet und am Sonntag trocken ist“, grbelt Rea, der gedanklich den neuen Plan durchgeht: „Am Freitag geht es durch die drei Stunden Training stressiger zu. Dann tragen wir am Samstag ziemlich zeitig die Superpole aus. Danach folgt direkt das Rennen. Sonntag scheint es aber ziemlich entspannt zu sein. Man muss nur aus dem Bett rollen, dann…

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