Ducati: Die Höhen und Tiefen in der MotoGP-Klasse – SPEEDWEEK.COM

29 February 2016 | 10:42 am

MotoGP

Von 28.02.2016 18:06

Seit Oktober 2010 wartet Ducati auf einen Sieg in der Königsklasse. 2007 eroberten die Roten den MotoGP-Titel. Mit der neuen Ducati Desmosedici wollen die Italiener 2016 zurück auf die Siegerstraße.

Beim Italien-Grand Prix 2002 stellte der italienische Hersteller aus Bologna seinen ersten MotoGP-Prototyp vor. Ducati wollte an die Erfolge aus der Superbike-WM anknüpfen und nun auch in der Königsklasse des Motorradsports mitmischen.

2003

Troy Bayliss hatte Ducati in der Superbike-WM einige große Erfolge beschert und Loris Capirossi war zu diesem Zeitpunkt schon ein erfolgreicher Fahrer der Königsklasse. Die ersten Ducati-Werksfahrer starteten ihr Abenteuer auf der GP3-Maschine. Diese hatte den 90 Grad-V-Motor mit den desmodromisch gesteuerten Ventilen an Bord – beides ist bis heute in den MotoGP-Maschinen von Ducati zu finden.

Für Ducati stellten sich sofort Erfolge ein, denn Capirossi fuhr in Japan als Dritter auf das Podest – beim ersten Rennen dieser Maschine in der Weltmeisterschaft. Es dauerte auch nicht lange, bis Ducati dann den ersten Sieg feiern konnte – Loris Capirossi gewann den Barcelona-GP. Der Italiener und Bayliss fuhren im ersten Jahr zusammen zwei Poles, neun Podestplätze und einen Sieg ein – und landeten beide in den Top-6 der Gesamtwertung.

2004

Bayliss und Capirossi blieben im Werksteam, aber die GP4 stellte sich als ein schwieriger zu fahrendes Motorrad heraus. Am Ende feierte Ducati nur zwei Podestplätze. Capirossi beendete die Saison als Neunter, Bayliss aufgrund von acht Nullern auf Platz 14.

2005

Carlos Checa sollte 2005 Troy Bayliss ersetzen, außerdem wechselte man in jenem Jahr auf Bridgestone-Reifen. Beide Unternehmen arbeiteten eng zusammen, um aus Maschine und Reifen das Beste herauszuholen. Capirossi war mit drei Poles, zwei Siegen und zwei weiteren Podestplätzen einmal mehr die Speerspitze der Roten, Checa holte zwei dritte Ränge.

2006

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