Ducati Monster 1200 R – schon gefahren

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Jetzt bekommt der Monster-Clan von Ducati ein neues Oberhaupt: Die Monster 1200 R ist mit 160 PS das stärkste aller Ducati Naked Bikes.

Prinzipiell basiert die neue Ducati Monster R auf dem Vorgänger Monster 1200 S, aber mit stärkerem Motor, sportlicherem Chassis und weiterentwickeltem Design.

Wie seit Anbeginn „monstermäßiger“ Zeiten bietet die rassige Italienerin all ihre Reize unverhüllt dar: vom markanten Gitterrohrrahmen über den klassischen V2 bis zur schicken Einarmschwinge und den neuen Schmiederädern von Marchesini, die designmäßig an die Panigale erinnern. Besonderes Augenmerk widmeten die Designer der Heckpartie, die schlanker, luftiger und leichter geriet und nun den Kennzeichen-Träger aufnimmt.

Diese Äußerlichkeiten künden vom erstarkten Antrieb – in der neuen Monster sorgt der bekannte Testastretta-110-Motor mit 1.198 Kubikzentimetern Hubraum in der potenten R-Version für gewaltigen Vortrieb.

Desmodromisch gesteuerte vier Ventile pro Zylinder, Flüssigkeitskühlung und eine Doppelzündung bescheren maximal 118 kW/160 PS Leistung bei 9.250 Touren und ein mächtiges Drehmoment von 131 Newtonmeter, das die handtellergroßen Kolben bei 7.750/min auf die Kurbelwelle stemmen.

Dank neuer Auspuffanlage, höherer Verdichtung und größeren Drosselklappen hält der 90-Grad-Vau die strenge Euro 4-Abgasnorm ein.

Wie beim Vorzeige-Supersportler Panigale fungiert der Motor als tragendes Element, indem der Ducati-typische Gitterrohrrahmen und der Heck-Hilfsrahmen direkt mit den Zylinderköpfen verbunden ist. An Front und Heck kommen edle Öhlins-Federelemente – selbstverständlich voll einstellbar – zum Einsatz. Das Fahrwerkspaket komplett macht ein einstellbarer Lenkungsdämpfer, ebenfalls vom schwedischen Zulieferer.

Angesichts der stärksten Rennstrecken-Orientierung aller Monster verwundert es kaum, dass Ducati die erste Kontaktaufnahme auf der Privat-Rennstrecke von Ascari in Südspanien erlaubt. In der Boxengasse laufen die Motoren unter heiser aggressivem Fauchen warm, doch Bange machen gilt nicht.

Etwas höher platziert die Neue ihren Piloten in 830 Millimetern Höhe, was Kurzbeinige im Stand ins Schwitzen bringt. Das Ergonomie-Dreieck vermittelt indes einen bekannten Eindruck: sportlich-kompakt und gut integriert sitzt der Fahrer aufrecht mit gutem Knieschluss auf dem knappen Polster und hält die breite Lenkstange wie den Stier bei den Hörnern.

Viel Vertrauen schafft auf Anhieb die gleichmäßige, nichtsdestotrotz imposante Leistungsentfaltung. Bei 3.500 Touren produziert der Motor schon 75 Prozent seines maximalen Drehmoments. Ab dieser Marke schiebt der Twin enorm voran, dabei begeistert die Gleichförmigkeit und der stets sauber dosierbare Druck.

Mit dieser Charakteristik fällt es leicht, schnell unterwegs zu sein. Einzig das hakelige und schwergängige Getriebe stört den tadellosen Eindruck, hier würde ein Schaltautomat helfen.

Natürlich verfügt die Ducati über eine umfangreiche Elektronik mit den drei Fahrmodi „Sport“, „Touring“ und „Urban“. Bei Letzterem ist die Leistung auf 100 PS gedrosselt. Ansprechverhalten, Traktionskontrolle und ABS lassen sich aber auch manuell kombinieren, die Einstellungen bleiben auch nach dem Ausschalten erhalten.

Leichtfüßig und dennoch stabil umrundet die 1200er den anspruchsvollen Kurs von Ascari. Die geschmiedeten Felgen, der hintere Kotflügel aus Kohlefaser und Fußrasten aus geschmiedeten Aluminium – all dies macht die Duc mit einem Trockengewicht von 180 kg zwei Kilo leichter und spürbar agiler als die Schwester Monster 1200 S.

Die Gewichtsverteilung mit 52 Prozent auf der Front sorgt für ein sehr gutes Gefühl fürs Vorderrad, und die Federelemente schaffen mit satter Dämpfung eine saubere Straßenlage für viel Kontrolle. So lässt es sich ohne Stress abwinkeln, spielerisch durch die Schikanen wedeln und ganz einfach schnell fahren.

Wird es einmal doch zu schnell, verrichtet die Bremsanlage ihren Verzögerungsdienst sehr effektiv, fast bissig. Das ist für die Rennstrecke passend, auf der rutschigen Landstraße könnte dies jedoch etwas zu viel des Guten sein.

Bei der Ausstattung hat die neue Monster neben den zahlreichen Kohlefaser- und Schmiedebauteilen noch ein farbiges TFT-Display zu bieten, das eine Fülle an Informationen bis hin zur Durchschnitts-Geschwindigkeit parat hält.

Mit 18.390 Euro für die rote Version (in Deutschland, Österreich-Preise folgen erst) – die schwarze kommt 200 Euro teurer – markiert die 1200 R nicht nur die sportlichste, sondern auch die teuerste Monster.

Straßenmotorrad mit flüssigkeitsgekühltem 90-Grad-V-Zweizylinder-Viertaktmotor, Desmodromik, vier Ventile pro Zylinder, Hubraum: 1.198,4 ccm, Bohrung x Hub: 106 x 67,9 mm, max. Leistung: 117,7 kW/160 PS bei 9.250/min, max. Drehmoment: 131,4 Nm bei 7.750/min, elektronische Kraftstoffeinspritzung, geregelter Katalysator, Sechsganggetriebe, Gitterrohr-Stahlrahmen, Upside-Down-Telegabel, Leichtmetall-Einarmschwinge mit Zentralfederbein, zwei Scheibenbremsen vorn, eine hinten, ABS, DTC, Reifen vorn: 120/70 ZR 17, hinten: 200/55 ZR 17, Sitzhöhe: 830 mm, Tankinhalt: 17,5 Liter, Trockengewicht: 180 kg, Leergewicht: 207 kg.

Preis (Deutschland): ab 18.390 Euro.


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