EICMA 2015: BMW R nineT Scrambler

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Längere Federwege, breiterer Lenker, grobstollige Reifen, höhergelegte Auspuffanlage: So zeigt sich die BMW R nineT Scrambler auf der EICMA.

„Kletterer“ lautet die wörtlich Übersetzung von Scrambler, eine Motorrad-Kategorie, die bereits in den späten 1940er-Jahren die Freunde leicht geländegängiger Allround-Bikes bediente.

BMW trägt dem auch heute spürbaren Drang vieler Biker nach einem klassischen Motorrad mit erweitertem Einsatzsprektrum Rechnung und stellt auf der Mailänder Motorradmesse EICMA jetzt sein lang erwartetes R nineT-Pendant Scrambler vor.

Das Gerücht war schon lange Zeit in Umlauf. Bestätigung fand es dann sogar seitens BMW beim Wheels And Waves-Festival im Juni 2015 in Biarritz: Eine Scrambler-Variante der BMW R nineT würde früher oder später auf den Markt kommen.

„Concept Path 22“ hieß der letzte Appetithappen, mit dem die Bayern die Vorfreude auf ein solches Motorrad nochmals steigerten, ehe es nun im Scheinwerferlicht der Mailänder Messehallen die Blicke auf sich zieht.

Wie bereits seit gut zwei Jahren die R nineT erreicht dies nun auch die neue Scambler durch handwerklich aufwändige und liebevolle Details wie den lackierten Stahlblechtank, die in „Sattelbraun“ gefärbte, flache Zweiersitzbank oder die aus feinem Aluminiumblech gefertigte Blende mit „R nineT“-Prägung.

In typischer Scambler-Manier wirkt das neue Heritage-Bike von BMW durch das 19 Zoll-Vorderrad und die leicht verlängerten Federwegen leicht hochbeinig. Eine klassische Telegabel vorne mit Gummifaltenbälgen bietet 125 mm, eine BMW-typische Paralever-Einarmschwinge hinten 140 mm. Federung und Dämpfung erfolgen hier über ein Zentralfederbein.

Angetrieben wird die neue Scrambler vom bekannten, luft-/ölgekühlten Boxermotor aus der R nineT mit 1.170 ccm Hubraum, 81 kW/110 PS Leistung bei 7.750/min sowie 116 Nm maximalem Drehmoment bei 6.000/min; und mit dem markant knackigen Sound und der bulligen Antrittsstärke, die man von dieser Motorbauart gewohnt ist.

Zur Scrambler-typischen Optik des Neulings im BMW-Programm trägt eine höhergelegte und besonders eng ans Motorrad montierte Doppel-Auspuffanlage mit zwei übereinander liegenden Endschalldämpfern bei. Der leicht entfernbare Soziusrahmen erlaubt den schnellen Umbau von einem Zweisitzer für den Solobetrieb.

Standard ist eine extravagante Doppelsitzbank: Sie ist tailliert, in patinierter Lederoptik gestaltet und abgesteppt. Mit ihrem markanten Erscheinungsbild passt sie sehr schlüssig ins Bild der Scrambler, die künftig die großen Erfolge der BMW R nineT in der weltweit aufstrebenden Heritage-Szene noch deutlich verstärken könnte.

Das soll auch eine umfangreiche Auswahl an Original-Zubehör sowie Individualisierungsteilen von unabhängigen Veredlern unterstützen. Ab Werk ist die BMW R nineT Scrambler erhältlich im Farbton „Monolith metallic matt“ mit Leichtmetall-Gussrädern, gegen Aufpreis auch mit klassischen Kreuzspeichenrädern.

Den puristischen Charakter der leicht geländegängigen Maschine sollen Komponenten wie Rahmen, Schwinge, Gabelrohre und Motorgehäuse in schwarzer Beschichtung betonen.

Puristischer Retro-Scrambler mit luft-/ölgekühltem Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor, vier Ventile je Zylinder, Hubraum 1.170 cm3, max. Leistung 110 PS (81 kW) bei 7.750 U/min, max. Drehmoment 116 Nm bei 6.000 U/min, klauengeschaltetes Sechsgang-Getriebe, Kardanwelle, Stahl-Gitterrohrrahmen, Motor mittragend, vorn Telegabel 43 mm, hinten „Paralever“-Einarmschwinge, vorn hydraulisch betätigte Doppelscheibenbremse 320 mm, hinten Einscheibenbremse 265 mm, BMW Motorrad ABS, Reifen vorn 120/70 ZR19, hinten 170/60 ZR17, Sitzhöhe 820 mm, Tankinhalt 17 Liter, Leergewicht 220 kg, zul. Gesamtgewicht 430 kg, 0-100 km/h 3,6 s, Höchstgeschwindigkeit „über 200 km/h“, Kraftstoffverbrauch (WMTC) 5,3 l/100 km, Preis noch offen.


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