Gefahren: Triumph Tiger Explorer XCA

25 February 2016 | 3:30 pm

Sehr speziell ist das Offroad-Programm. Bei ihm wird zugunsten Vortriebs nicht alleine die Traktionskontrolle ausgeschaltet, sondern auch der ABS-Eingriff modifiziert.

Triumph hat seine Reiseenduro Tiger Explorer gründlich überarbeitet und schickt sich an, die BMW R 1200 GS anzugreifen.

Zu schwer und auch in punkto Funktionalität sowie Raffinesse dem Platzhirsch BMW R 1200 GS unterlegen – die seit 2012 auf dem Markt befindliche Triumph Tiger Explorer hat das Segment der hubraumstarken Reiseenduro bisher nicht aufmischen können. Triumph hat die große Tiger (es gibt auch eine kleinere, die 800er) deshalb überaus gründlich überarbeitet, um sie in ihrer zweiten Auflage echt wettbewerbsfähig zu machen. Die neue Explorer kommt ab Mitte März gleich in fünf Ausstattungsversionen zu den Händlern. Die sollten sich freuen, denn nie waren die Chancen größer, dem Dauer-Marktführer R 1200 GS Kunden wegzuschnappen. Das hat der erste Fahrtest der Topversion namens Tiger Explorer XCA im Süden Portugals unter Beweis gestellt.

In vielen Punkten vermag die Explorer zu überzeugen: Der mit 102 kW/139 PS bärenstarke Dreizylindermotor steht voll im Saft, nimmt perfekt Gas an und goutiert jede Drehzahl zwischen 2.000 und 10.000 Touren. Das neue Sechsganggetriebe schaltet sich gut, ist bestens abgestimmt. Überraschend, wie viel die kleinen Fahrwerksmodifikationen (steilerer Lenkkopf, weniger Nachlauf, neue Gewichtsverteilung zwischen vorne und hinten) bewirken: Die Mutation vom unhandlichen Schlegel zum gut handhabbaren Großmotorrad ist gelungen, auch wenn eine GS diesbezüglich nach wie vor das Maß der Dinge darstellt.

Intelligent gelöst und bedienungsfreundlich zugleich sind die vielen Möglichkeiten, den Großtiger optimal an die Einsatzbedingungen anzupassen: Vier vordefinierte Fahrprogramme – Rain (auf 100 PS limitiert), Road, Sport und Offroad – stehen zur Verfügung, wobei die drei Fahrwerks-Grundangebote (Komfort, Normal, Sport) in insgesamt neun Stufen variiert werden können. Sehr vorteilhaft, dass sich das Federbein automatisch nivelliert. Zusätzlich lässt sich auch noch ein „Rider“ genanntes Programm…

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