GP-Kommission passt das Strafsystem an

3 March 2016 | 2:05 pm

03. Mrz 2016 – 15:05 Uhr

Der Fall Valentino Rossi hat die Lcken des Strafsystems aufgedeckt: Die Grand-Prix-Kommission bessert nach und verabschiedet ein neues Format

Valentino Rossi, Marc Marquez

Das Duell zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez erhitzte 2015 die Gemter

© Yamaha

(Motorsport-Total.com) – Vor dem Start in die neue MotoGP-Saison einigte sich die Grand-Prix-Kommission auf nderungen des Strafsystems, das 2013 eingefhrt wurde. Bereits im Februar trafen sich die Verantwortlichen der Dorna, FIM, IRTA und MSMA, um das bestehende System zu verbessern. Der Fall Valentino Rossi verdeutlichte, dass das bestehende System Lcken hat (zum Artikel). Ab 2016 werden die Strafen von einem Expertenausschuss verhngt. Nach wie vor ist es mglich, einen Einspruch einzulegen, sollte man die Strafe nicht anerkennen.

Verboten ist es allerdings ab sofort, die Entscheidungen der Stewards in Presseaussendungen zu kritisieren. Nach dem kontroversen Malaysia-Grand-Prix in Sepang kam vor allem seitens Honda immer wieder Kritik auf. Die Grand-Prix-Kommission legte beim Meeting im Februar fest, dass fr die Meisterschaft schdigende Formulierungen ab sofort bestraft werden.

Das Strafsystem bleibt bestehen, wird aber angepasst. Bei zehn Strafpunkten wird ein Fahrer ab sofort disqualifiziert. Die vorher verhngten Strafen, die bei vier (Start vom Ende der Startaufstellung) und sieben (Start aus der Boxengasse) werden nicht mehr angewendet. Strafpunkte bleiben ein Jahr lang bestehen. Nach dem Erreichen von zehn oder mehr Punkten werden diese vom Konto gelscht.


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