Hamburg und die Rocker

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Hamburg – Wenn es nach den jüngsten Meldungen der Medien und Polizei geht, tobt in Hamburg ein brutaler Rockerkrieg zwischen „Hells Angels“ und „Mongols“.

Es wird geprügelt, geschossen und gehöhnt.

Nach einer Schießerei an der Reeperbahn hat die Polizei die Ermittlungsgruppe kurz vor Jahresbeginn zur Sonderkommission „Rocker“ mit 60 Ermittlern aufgestockt. Es gab Durchsuchungen und Festnahmen.
Soko-Leiter Mirko Streiber

Wir sind auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ende

dämpft aber einstweilige Erwartungen, dass das Problem bald gelöst sein Koennte.
Die Platzhirsche „Hells Angels“ gegen die Neulinge „Mongols“. Macht, Einfluss, Herrschaft über bestimmte lukrative Branchen? Eher nicht.
Aber so ganz genau wissen das Kriminaldirektor Mirko Streiber und seine Experten noch nicht.
Der  „Hells Angels MC“ hat sich in Hambrug 1973 ganz ordentlich als eingetragener Verein gegründet. Als Vereinszweck wurde damals angegeben: Die Pflege des Zweiradsports nach Grundsätzen der Freiwilligkeit und Solidarität. Es war der erste Club der Hells Angels in Deutschland.

1983 wurde der Club dann verboten, es war das erste Verbot eine Clubs Welt weit.

Verboten sind die Hells Angels heute deswegen aber noch lange nicht.
2005 entwickelt sich neues Charter namens „Harbor City“. Seit 2011 gibt es ein weiteres Charter namens „South Port“. Einzelne Mitglieder werden illegale Geschäfte nachgesagt, können aber nicht bewiesen werden, überwiegend sind es aber legale Aktivitäten, also auch im Rotlichtbereich mit Bars und Clubs.

Auf der anderen Seite die Mongols

Zu besten Zeiten bestanden sie in Hamburg aus etwa 20 Mitgliedern.
Die plötzliche Streitlust der Mongols ist voraussichtlich vom dem Präsidenten ausgegangen. Er kommt aus dem Rotlichtbereich auf St. Pauli, er soll sich dort öfters gestritten haben. Es wird vermutet das er die Mongols nur als Vehikel benutzen wollte um wieder ins Milieu Zurueck zukommen.
Der Präsident habe fast täglich Leute rausgeworfen oder reingeholt weshalb es heftigen Streit in den eigenen Reihen. Auch die Show mit dem klau der Kutte und der Transe kam aus den eigenen Reihen, welche heute allerdings nicht mehr bei den Mongols sind.

Die Mongols sind in HH ein bunter Haufen. Viele haben eine kriminelle Vergangenheit. Bei den Auseinandersetzungen geht es aber nicht um Drogen, Bordelle oder Plätze Fuer die Bordsteinschwalben.
Rocker spielten auf der Reeperbahn derzeit aus Polizeisicht keine Rolle, auch von der Davidwache heißt es, dass die Hells Angels auf dem Kiez nicht auffällig seien.
Das klassische Rockerbild gibt es allerdings nicht mehr wie früher, die „Hells Angels“ haben zwar eine alte Tradition und fahren auch noch Harleys, bei den Mongols in Hamburg hingegen ist von der Tradition allerdings nichts mehr übrig. Bei denen verfügt niemand über einen Motorrad- Führerschein, geschweige denn über ein Motorrad.
Derzeit haben die „Mongols“ vielleicht noch eine handvoll Mitglieder, der Rest sitzt in Knast oder ist abgesprungen, wissen nicht in welche Richtung es gehen soll. Die Hells Angels hingegen sind zwar genervt, erdulden aber die Polizeiaktionen.

Gefahrenpotenzial geht aber von den verbleibenden Mognols aus, wie die letzte Durchsuchung zeigte, wo eine Automatische Waffe gefunden wurde. Sollte es so weitergehen wird es in kürze aber keine Mongols mehr geben, zumindest nicht auf der Straße, da alle im Knast sitzen.


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