Handys bei Rockern im Knast gefunden

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Berlin – Die wegen Mordes angeklagten Berliner Hells Angels MC Rocker versuchen offenbar, aus dem Gefängnis heraus Kontakt zu ihrem Umfeld zu halten. Mehrfach wurden bei einzelnen Rockern Handys gefunden.

Das teilte der Senat in einer Antwort auf eine Anfrage mit. „Bei einem Angeklagten wurde während der Untersuchungshaft zweimal ein Mobiltelefon sichergestellt, bei drei Angeklagten jeweils ein Mobiltelefon.“

► Zehn Mitglieder der Hells Angels und ein Helfer sind angeklagt, weil sie für den Mord an einem 26-jährigen Mann in einem Wettbüro im Januar 2014 verantwortlich sein sollen. Die Männer sitzen seit Anfang 2014 in Untersuchungshaft.

Dass organisierte Kriminelle auch aus dem Gefängnis heraus Druck auf Zeugen oder Opfer ausüben, ist bekannt. Rocker wie die Hells Angels lehnen die Justiz ab. Auch in diesem Prozess gab es bereits Hinweise aus dem Umfeld eines Zeugen zu Geldangeboten und Drohungen.

Prozess um Mord im Wettbüro

Es ist der spektakulärste Prozess der deutschen Rocker-Geschichte! Elf Männer, darunter zehn Mitglieder der „Hells Angels“, müssen sich wegen des sogenannten Wettbüro-Mordes vor Gericht verantworten. Einer der Angeklagten ist Rocker-Boss Kadir Padir (30).

► Das 26 Jahre alte Opfer Tahir Ö. saß am 10. Januar mit drei weiteren Personen an einem Tisch und spielte arglos Karten, als am späten Abend ein Trupp teils vermummter Männer in das Wettbüro in Berlin-Reinickendorf marschierte – vornweg ein Bewaffneter. Innerhalb von Sekunden fielen acht Schüsse, sechs davon trafen das Opfer. Tahir Ö. starb kurze Zeit später.

Die Staatsanwaltschaft legte eine 69-seitige Anklage gegen elf Tatverdächtige vor, der Prozess begann im November 2014. Neun Personen müssen sich wegen gemeinschaftlichen Mordes verantworten. Als Drahtzieher und Auftraggeber sind Kadir Padir und Yakup S. (37) angeklagt.

Laut Anklageschrift war die Bluttat ein Racheakt, um die eigene Ehre wiederherzustellen. Hintergrund soll ein Vorfall aus dem Oktober sein, als Tahir Ö. vor einer Discothek mehrere Mitglieder der „Hells Angels“ schwer verletzt hatte.

Bisher gab es knapp 90 Verhandlungstage. Mehr als 80 Zeugen wurden befragt. Bis November 2016 sind mehr als 50 weitere Verhandlungstage geplant.

http://www.bild.de/regional/berlin/hells-angels/wollten-die-rocker-zeugen-bedrohen-44516964.bild.html


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