Inhaberin spricht nach Messerangriff

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Barmstedt – Nach dem Messerangriff im Barmstedter Nachtclub „Rendezvous“, bei der ein Hamburger (21) am vergangenen Sonnabend lebensgefährlich verletzt worden war, (wir berichteten) hat sich Inhaberin Angela D. zu Wort gemeldet.

Im Gespräch mit der Barmstedter Zeitung hat sie gesagt, dass es sich bei dem Opfer nicht um einen normalen Gast gehandelt habe, der zum Biertrinken rein gekommen sei. Vielmehr sei er mit einer Gruppe weiterer Männer vor dem an der Reichenstraße gelegenen Nachtclub aufgetaucht.

„Die waren alle bewaffnet und haben versucht, die Tür einzutreten.“

Als ihnen das nicht gelungen sei, hätten sie zwei Scheiben eingeworfen. D. bestreitet nicht, dass es später einen Streit mit anderen Besuchern und den Messerangriff auf den 21-Jährigen gegeben hat.

„Aber angefangen hat seine Gruppe“ – die in ganz Barmstedt Hausverbot hat.“

Sie wolle lediglich, dass wieder Ruhe einkehre.

„Unseren Laden gibt es seit 30 Jahren, und es war immer friedlich. Grundsätzlich sind hier außerdem alle willkommen, egal, wie alt sie sind und welcher Nationalität sie angehören.“

Laut Polizeisprecherin Sandra Mohr hat sich die Tat nach bisherigen Erkenntnissen während einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen ereignet, die sich zeitgleich in dem Nachtclub aufhielten. Das Opfer habe eine lebensbedrohliche Stichverletzung in den Oberkörper erlitten. Die Kripo ermittle wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes und gefährlicher Körperverletzung. Nähere Auskünfte über den Tatverlauf und die Beteiligten könnten „derzeit aus taktischen Gründen nicht erteilt werden“, so Mohr.

Danke an grossi!


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