Jetzt auch Motorräder – Die MV Agusta ist Daimlers neue Schöne

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Daimlers neue MV Agusta soll mit der Mercedes-Tochter AMG kooperieren. Aber nur ein bisschen …

Man muss sich das wohl so vorstellen: Da sitzen ein Herr Zetsche (Daimler-Chef) abends in der guten Stube und grübeln: Was haben wir? Autos, okay! In allen möglichen und unmöglichen Varianten. Coupes, Limousinen, Kombis, mit zwei, drei, vier und fünf Türen, mit schrägem und auch ohne Dach, Sportwagen, Lkws, Busse und Motorräder. Moment, Motorräder? Mist, haben wir ja gar nicht!

Daimler fehlte nur noch ein Motorrad

Ein Motorrad muss her! Doch wer nicht – wie BMW  – selbst welche produziert, kann nur mit entsprechenden Herstellern kooperieren. Oder gleich eine Marke kaufen. Das hat Audi mit Ducati so gemacht. Und da war der Herr Zetsche sicher ziemlich traurig.

Denn bis dahin hatte Daimler  mit Ducati kooperiert. Wie kalt der Konzern vom Audi -Zugriff erwischt wurde, hat der Playboy live erlebt. Noch wenige Tage vor der Übernahme planten wir eine große Daimler-Ducati-Story. Der Termin für das Shooting in New York stand bereits fest, da flatterte die Audi-Pressemitteilung ins Haus. Alles abgeblasen. Danach hat Herr Zetsche flugs eine andere Motorrad-Marke gesucht. Und gefunden. Das Problem nur: Die kennt keiner – MV Agusta.

Es beginnt schon damit, dass viele „MV Augusta“ sagen. Oder den Namen mit einer Fahrzeugklasse verwechseln: „Aha, eine Agusta fährst du da. Welche Marke ist das? Ich mag ja eigentlich lieber Chopper.“

MV Agusta ist eine Tochter von Mercedes-AMG

Es ist also eine erklärungsbedürftige Liaison, die sich Daimler da für einen ungenannten Betrag erkauft hat. 25 Prozent von MV Agusta gehören dem Stuttgarter Konzern. Die Marke wird bei Mercedes-AMG angedockt. Die beiden würden perfekt zusammenpassen, heißt es.

Mehr oder weniger zumindest. Die Kooperation soll sich auf Marketing und Vertrieb beschränken. Wirklich zusammenarbeiten werden die beiden nicht. Dass MV Agusta also jemals vom AMG-Motoren-Knowhow profitiert, ist nicht zu erwarten. Ducati hingegen dürfte zumindest die Einspritztechnik der VW/Audi-Motoren bekommen, und BMW  kann seine elektronischen Assistenzsysteme längst kostengünstig für Autos und Motorräder in einem Zug entwickeln.

Daimler hingegen lässt seine DTM-Rennwagen im MV-Agusta-Styling herumfahren, und die MV-Agusta-Rennmaschinen treten im AMG-Look an. Das bringt Aufmerksamkeit, okay, es wirft aber auch die grundsätzliche Frage nach dem Warum auf. Warum fahren Rennautos mit Motorrad-Logos und umgekehrt?

Was hat Daimler vor?

Oder noch grundsätzlicher: Warum schaufelt ein für seine erstklassigen Autos bekannter Konzern so viel Energie und Geld auf den Seitenstreifen, während er sich auf seiner eigentlichen Fahrbahn rechts überholen lässt? Kühne These? Keineswegs. Immerhin konnte ein bis gestern völlig unbekanntes Elektroauto namens Tesla über Nacht zur Gefahr werden. Die Kalifornier haben nur ein einziges Fahrzeug im Programm, aber das Model S wird in einigen Ländern bereits öfter verkauft als die Mercedes S-Klasse, der BMW 7er und der Audi A8. In Kalifornien ist das schon seit einem Jahr so, jetzt auch in der Schweiz, bald in Deutschland?

MV Agusta Brutale Dragster RR

Länge x Breite x Sitzhöhe: 2060 x 825 x 811 mm

Gewicht: 168 kg

Sprint 0-100: k. A.

V-Max: 245 km/h

Motorbauart: R3

Hubraum: 798 ccm

Leistung: 145 PS

Drehmoment: 86 Nm

Leistungsgewicht: 1,16 kg/PS

Preis: 16.290 Euro


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