Juristisches Nachspiel zur MZ-Insolvenz

29 March 2016 | 10:41 am

Martin Wimmer, ehemaliger Geschäftsführer des abgewickelten Motorradherstellers MZ, hat bei der Staatsanwaltschaft Dresden Anzeige erstattet.
Wimmer will nach eigenen Angaben prüfen lassen, ob das Land Sachsen aus der Landesbürgschaft für die ehemalige Motorradfirma in Zschopau Zahlungen über 2,8 Millionen Euro an die Münchner Merkur Bank leisten muss. In erster Instanz wurde der ehemalige Motorradrennfahrer selbst zu Zahlungen aus den privaten Bürgschaften verurteilt und hatte gegen dieses Urteil Einspruch eingelegt.
Wimmer wirft der Bank vor, sich bei der Insolvenz von MZ nicht korrekt verhalten zu haben. Durch den Verkauf und die Fortführung des Ersatzteilgeschäftes habe der Insolvenzverwalter zudem bewiesen, dass die Firma doch überlebensfähig gewesen wäre, lautet ein weiterer Vorwurf Wimmer. (ampnet/jri)



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