Kawasaki Ninja ZX-10R – erster Test

28 February 2016 | 12:00 am

Dank schärferer Nockenwellen und zahlreicher weiterer Modifikationen bringt es die neue Kawasaki ZX-10R trotz Euro-4-Tauglichkeit auf 200 PS.

Das Thema Supersport in der Motorrad-Branche ist so aktuell wie lange nicht mehr: Die neuen Boliden von Yamaha, Suzuki, Ducati und die einzigartigen Kawasaki H2R debütierten vor einigen Monaten.

In diesem Jahr lässt es die Supersportfraktion zwar etwas ruhiger angehen, aber Kawasaki als seit jeher sportliche Motorradmarke befriedigt die sportiven Geister jetzt mit einem neuen Flaggschiff, der Ninja ZX-10R.

Rein optisch sticht der Unterschied zur Vorgängerin nicht direkt ins Auge, doch technisch hat sich enorm viel getan. Unterstützung erhielten die Ingenieure von Tom Sykes, dem Superbike-Champion von 2013 und seinem holländischen Teamchef Marcel Duinker.

Und die Veränderungen am jetzt vorgestellten Serienbike sind ähnlich denjenigen, mit denen Sykes und Duinker die Superbike-Dominanz mit 18 Siegen in 26 Rennen geschaffen haben: Weniger Schwungmasse des 998-Kubik-Reihenvierers – insgesamt wurden 20 Prozent Gewicht eingespart – und ein überarbeitetes Chassis, das mehr Gewicht auf das Vorderrad bringt.

Im Motor sorgen schärfere Nockenwellen und eine Vielzahl weiterer Detail-Modifikationen trotz der Homologation nach Euro 4 für ein nach wie vor beeindruckendes Leistungsmaximum von 200 PS, womit die ZX-10R in der absoluten Top-Liga mitspielt.


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