Motorradfahren in Russland: Im Winter „wie auf Drogenentzug“

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12 April 2017 | 3:15 am


SPIEGEL ONLINE: Herr Zaytsev, Ihre Fotostrecke trägt den Titel „Mototoxemia“. Was soll das sein?

Valeriy Zaytsev: Es ist eine Art Krankheit von Motorradfahrern, die sich im Winter einsam fühlen. In Russland ist das ein gängiger Begriff. Es gibt sogar Lieder, die sich mit dem Gefühl, monatelang ohne Motorrad zu sein, beschäftigen. Mototoxemia ist vergleichbar mit einer Art Drogenentzug, die Leute waren über Wochen im Rausch und müssen erst einmal wieder runterkommen. Manche versuchen die Dosis zu Beginn noch leicht zu halten, indem sie mit Motorradkleidung zum Einkaufen gehen. So bleibt ihnen ein bisschen vom Rauschgefühl, ein Biker zu sein. Andere fallen direkt in eine Winterdepression.

SPIEGEL ONLINE: Das klingt ein bisschen verrückt.

Zaytsev: Manche Biker sind auf jeden Fall ein bisschen verrückt, aber auf eine eher positive Art. Sie verehren ihr Motorrad wie einen Fetisch. Für sie wird…


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