Neues Gremium: MotoGP-Rennleitung entscheidend verändert

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05. Februar 2016 – 13:59 Uhr

Vito Ippolito

FIM-Prsident Vito Ippolito setzt die Kompetenzteilung der Rennleitung durch

© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) – Die Grand-Prix-Kommission der Motorrad-Weltmeisterschaft hat bei einem Treffen in Genf die Zustndigkeiten der Rennleitung berarbeitet. Vertreter von Promoter Dorna, dem Motorrad-Weltverband FIM, der Teamvereinigung IRTA und der Herstellervertretung MSMA einigten sich darauf, dass sich in Zukunft die Rennleitung ausschlielich um die Durchfhrung eines Grand Prix kmmern soll. Mgliche Bestrafungen werden von einem eigenen Gremium beschlossen, das zur neuen MotoGP-Saison eingefhrt. Auerdem knnte demnchst das System der Strafpunkte verndert oder abgeschafft werden.

Mit der Aufteilung der Zustndigkeiten reagieren die Verantwortlichen auf die Vorkommnisse von Sepang zwischen Valentino Rossi und Marc Marquez. „Wir wollen, dass sich die Rennleitung ausschlielich um das Rennen kmmert“, betont FIM-Prsident Vito Ippolito. „Sie sollen sich nicht mehr mit mglichen Strafen gegen Fahrer befassen, denn das verlangt mehr Zeit und eine besondere Aufmerksamkeit.“

Deswegen wird es in Zukunft ein Gremium aus drei weiteren Kommissaren geben, das sich mit der Bestrafung der Fahrer auseinandersetzen wird. „Einer davon wird der Rennleiter selbst sein, denn er ist die komplette Saison vor Ort. Diese Rolle wird Mike Webb bernehmen. Dazu kommen zwei Kommissare der FIM“, erklrt Ippolito. „Einer davon knnte ein permanenter Kommissar sein. Wir denken, dass wir mit dieser Struktur gute Entscheidungen treffen knnen, weil sich dieses Gremium whrend der Trainings und Rennen ausschlielich mit dem Verhalten der Fahrer befasst.“

In diesem Gremium ist kein Vertreter von Promoter Dorna vorgesehen. Mit zwei Personen verstrkt zudem der Weltverband FIM seine Einfluss vor Ort. In Zukunft sollen die Dinge nicht wie im Herbst 2015 aus dem Ruder laufen. „Wir als Dorna haben entschieden, dass wir nicht in diesem Gremium involviert sein wollen, das die Strafen ausspricht“, besttigt auch Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta.

Noch nicht entschieden ist, ob die Strafpunkte abgeschafft werden. „Wir haben eine groe Bandbreite an Strafen. Das ist genug, damit das Gremium entscheiden kann, welche Bestrafung angebracht wre“, so Ippolito. „Wir haben in den vergangenen Jahren das Strafpunktesystem verwendet, aber derzeit wird darber diskutiert. Wir haben noch keine Entscheidung getroffen, ob wir damit weitermachen, es verndern oder berhaupt abschaffen.“

Bei dem Treffen in Genf wurden laut Ippolito „viele wichtige Entscheidungen“ getroffen, die auch Details bei der Einheitssoftware umfassen. Auerdem wurde sofort auf den Reifenplatzer von Loris Baz beim Sepang-Test reagiert. Ab dem ersten MotoGP-Rennen muss in jedem Reifen ein Sensor verbaut sein, der den Druck misst. Beim nchsten Test in Phillip Island wird die MSMA ein diesbezgliches System vorlegen. „Dieses Problem mssen wir sofort lsen“, unterstreicht Ezpeleta.


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