Oberhausener Polizei will keine Rocker-Gruppen in der Stadt | WAZ.de

2.02.2016 | 12:00 Uhr

15 bis 20 Mitglieder zählt die Ortsgruppe der Hells Angels, Hellgates, in Oberhausen nach Polizeieinschätzung.Foto: Fredrik von Erichsen

Die Polizei duldet keine Rocker in Oberhausen und beobachtet die Szene permanent. In Duisburg hat sich die neue Gruppe „Osmanen Germania“ angesiedelt.

Die Polizei hat eine klare Marschrichtung: „Wir wollen hier keine Rocker“, sagt Ralf Weyer, Leiter des Kriminalkommissariates 13, das für organisierte Kriminalität zuständig ist. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die Polizei in ganz NRW auf die sogenannte „Null-Toleranz-Strategie“. Die scheint Wirkung zu zeigen, denn: „Ein Rocker-Problem haben wir in Oberhausen nicht“, sagt Weyer. Dennoch beobachtet die Polizei die Szene genau.

Zuletzt sorgten sich Anwohner der Friedrich-Karl-Straße, dass sich hier Rocker niederlassen könnten. Ja, sie sind dort kurzzeitig aufgetaucht. Doch genau so schnell waren sie auch wieder weg, weiß Weyer. Er setzt auf die Kooperation der Vermieter in Oberhausen. Ginge es nach der Polizei, würde sie sich wünschen, dass Vermieter Rockern keine Lobby und keine Räume geben würden. Klar, oftmals durchschauen Vermieter die Strategie der Rocker nicht, die auch versuchen, Clubräume über Strohmänner anzumieten. Eines ist für die Oberhausener Polizei klar: Haben die Rocker erst einmal ein Clubhaus, haben sie auch Zulauf. Genau das gilt es zu vermeiden.

Quelle: Oberhausener Polizei will keine Rocker-Gruppen in der Stadt | WAZ.de

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