Plan geht auf: Passivstrategie zahlt sich Fuer Kent aus

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12. November 2015 – 11:58 Uhr

Danny Kent

Danny Kent wollte sich in Valencia aus allen Zweikmpfen heraushalten

© Leopard Racing

(Motorsport-Total.com) – Honda-Pilot Danny Kent machte zu Saisonbeginn klar, dass der Moto3-Titel in dieser Saison nur ber ihn zu holen ist. Whrend der Brite drei der ersten vier Rennen gewann und sich in der WM vom Rest des Feldes absetzte, war lange unklar, wer Kents groer Herausforderer sein wird. Honda-Markenkollege Enea Bastianini machte zur Saisonhalbzeit klar, dass er Kents groer Gegner sein wird. Doch im finalen Drittel der Saison lie sich der Italiener von den Verhandlungen fr 2016 ablenken und machte Fehler.

Dafr zeigte KTM-Ajo-Pilot Miguel Oliveira beeindruckende Leistungen. Der Portugiese holte bei den finalen sechs Rennen 140 von 150 mglichen Punkten und setzte Kent unter Druck, der einen Matchball nach dem anderen vergab. Magere 36 von 150 mglichen Punkten lieen Kents Vorsprung gegen Saisonende schrumpfen. Die WM entschied Kent mit sechs Punkten Differenz fr sich. Beim Saisonfinale mussten der WM-Leader und seine Crew zittern.

Am Ende reichte ein Neunter Platz fr den WM-Titel. „Die Weltmeisterschaft hier zu gewinnen, lsst die Emotionen richtig hochkochen. Es war mein schwierigstes Rennen bisher. Ich wollte mich aus alle mglichen Problemen heraushalten“, bemerkt Kent, der ein sehr vorsichtiges Rennen fuhr und am Ende vom Massensturz in der letzten Kurve profitierte, bei dem Niccolo Antonelli seinen Landsmann Romano Fenati und Kents Teamkollege Efren Vazquez aus dem Rennen befrderte.

„In der letzten Kurve hat es eine Kollision gegeben, in die ich leicht htte involviert werden knnen. Wichtig war es fr mich, in einer sicheren Gruppe zu fahren“, betont Kent. „Ich hatte einen groen Abstand nach hinten, das war wichtig. Es ist ein Traum, der wahr wird, ich muss mich bei allen bedanken: Bei meinen Fans, meiner Familie, beim Team, bei Stefan Kiefer. Wir sind gegen die besten Fahrer der Welt gefahren. Um da zu bestehen, braucht man einerseits Glck und andererseits die volle Untersttzung durch das Team und die hatte ich dieses Jahr.“

Verwirrung gab es um Teamkollege Hiroki Ono. Der Japaner lie sich zwischenzeitlich hinter Kent zurckfallen, ging in der letzten Runde aber wieder am Briten vorbei. „Es gab keine Teamorder, er fuhr fr sich selbst. Das ganze Rennen habe ich darber nachgedacht, auf meiner Maschine sitzen zu bleiben“, berichtet Kent. „Zunchst habe ich gesehen, dass ich 14. bin und habe mir gesagt, dass das nicht sicher genug ist, weil ein Platz weniger bedeutet htte, dass ich den Titel womglich verlieren wrde. Als ich dann gesehen habe, dass ich zweieinhalb Sekunden nach hinten Vorsprung hatte, habe ich mir gesagt: ‚Bleib hier und hol die Meisterschaft.'“

„Es verschafft mir eine Gnsehaut, erster britischer Champion seit 38 Jahren zu sein. Spanische Weltmeister haben wir jedes Jahr, aber fr Grobritannien ist das eine groe Sache“, ist sich Kent bewusst, der in die Fustapfen von Motorrad-Legende Barry Sheene trat, der bisher der letzte britische Weltmeister war.

Fr die Kiefer-Crew gab es nach zwei schwierigen Jahren endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Kents Titel ist der zweite WM-Erfolg der Crew um Stefan Kiefer: „Danny hat es genau richtig gemacht, wie wir es wollten. Er hat nach hinten einen Abstand gehalten und sich aus allem Schlamassel rausgehalten. Er htte heute in der Spitzengruppe mitfahren knnen, aber man hat ja gesehen, was da vorn in der letzten Kurve passiert ist. Wenn er da drin gewesen wre, da will ich besser nicht dran denken“, so der Deutsche.


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