Retro-Motorräder – Ein bisschen Hells Angels: Die coolsten Retro-Brummer von BMW und Co.

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Mehr Sound, weniger Komfort: In der Motorradwelt tummeln sich Bikes der alten Schule. Und obwohl die Preise einen schwindelig machen, werden sie immer beliebter. Warum eigentlich?

Man stelle sich vor, BMW baue ein Auto mit älteren und lauteren Motoren als in aktuellen Modellen. Verzichtet auf moderne Komfort-Extras – und bietet es an zu einen deutlich höheren Preis als das moderne, kräftigere, sparsamere Fahrzeug im Programm. Ob das von Erfolg gekrönt wäre?

Bei der Motorrad-Sparte der Bayern funktioniert jedenfalls genau das prächtig: Die R nineT, eine unverkleidete, immerhin 14.700 Euro teure Maschine irgendwo zwischen Retro- und Mad-Max, ist der Star der Saison. Bei den Händlern stapeln sich die Aufträge, und wenn der schwarze Brocken irgendwo parkt, versammelt sich eine Menschentraube um ihn, als gelte es, den neuesten Lamborghini zu bestaunen.

Viele Biker finden Old School cool

Old School ist cool. Mit Bikes, die an jene Zeit gemahnen, als Kräder (auch) noch echte Verkehrsmittel waren, gelingt der Zweirad-Branche gerade ein verblüffendes Comeback. Zwar tobt oben an der Leistungsskala noch immer das Wettrüsten um die höchste Drehzahl, das geringste Gewicht und die schnittigste Plastik-Verkleidung – doch Zuwächse gibt er vor allem auf der gemütlichen, aber angesagten Lifestyle-Schiene.

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Aufrecht statt gebeugt

Nicht demütig  hinter die Schale gebeugt, sondern aufrecht sitzend umfängt der NineT-Biker den Fahrtwind, der luftgekühlte Boxermotor brabbelt und braust vernehmlich. Die Kurvenlage ist nicht gerade rennsportmäßig, aber sicher und stabil. Und für den Fall, dass es brenzlig wird, hat BMW tatsächlich ein ABS eingebaut.

Ein ähnliches Konzept – mit weniger Leistung, aber auch deutlich weniger Kilos – zeigt die Ducati Scrambler. Auch sie ein Blickpunkt nicht nur beim Biker-Treff, auch sie im 60s-Style, als man noch mit motorgetriebenen Fahrzeugen zum Lagerfeuer am Strand rattern durfte.

8000 Euro teure Ducati

Mit einem Preis von etwa 8000 Euro verführt die Schnäppchen-Duc so manchen (Wieder-)Einsteiger, der früher von der italienischen Kultmarke träumte. Die Scrambler ist die perfekte Alternative zur U-Bahn-Karte in zugestauten Citys – und auch zum Roller: Eine von 75 auf 48 PS gedrosselte Version lässt sich nach kurzem Lehrgang und Prüfung von Ü50ern bewegen, die ihren Auto-Führerschein bis März 1980 gemacht haben.

Deutlich schwerer als die schlanke Italienerin sind die Retro-Brummer Japan und Amerika. Die Honda CB 1100 EX verkörpert unverkleidet die Kraftrad-Jubeljahre der Seventies.

Harleys sind immer irgendwie Vintage

Und was macht die Mutter aller Motorrad-Haudegen-Marken? Die Harley-Davisdon Road Glide Special trug ihr Haifisch-artiges Maul erstmals Ende des letzten Jahrtausends. Ein Rückschritt um nur 17 Jahre ist vielleicht nicht wirklich retro – aber Harleys wirken ja auch im Neuzustand immer irgendwie Vintage. Pech für die Amis, dass jetzt auch andere Hersteller auf diese Erfolgsspur einschwenken.

Bilder: Harley-Traumreisen durch die USA


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