Roboter-Intelligenz gegen Biker – Warum das Google-Auto vor Fahrrädern Angst hat

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Dem autonomen Fahren gehört die Zukunft. Einer der Pioniere ist Google – der Suchmaschinen-Gigant erprobt bereits zahlreiche Fahrzeuge in der Praxis, die vollautomatisch fahren. Bisher gab es bei diesen Tests nur winzige Zwischenfälle. Doch 100-prozentig ausgereift scheint die Künstliche Intelligenz der Autos nicht zu sein.

Fahrrad gegen Google Car

Ein Fahrradfahrer in den USA berichtet nämlich von einer skurrilen Begebenheit, die derzeit von vielen Medien aufgegriffen wird. Er und das Lexus-SUV von Google hätten gleichzeitig an einer Kreuzung gehalten, beschreibt der Radler in einem Fahrrad-Forum. Und zwar an einer Kreuzung mit „4-way stop signs“.

Bei dieser in den USA und Kanada üblichen Kreuzungsart gibt es keine Ampeln, sondern Stop-Schilder an allen vier Straßen. Derjenige, der zuerst die Kreuzung erreicht, darf auch als Erster fahren. Selbst bei vier Autos gleichzeitig funktioniert das in der Regel ziemlich reibungslos.

Video: Dieses Fahrrad schließt sich selbst ab

Leichter Wackler verwirrt das Auto

„Das Google-Auto erreicht die Kreuzung den Bruchteil einer Sekunde vor mir, es hatte also die Vorfahrt“, beschreibt der Radler. Der Wagen fuhr an, stoppte aber sofort wieder. Die wahrscheinliche Erklärung, die der Radler dafür hat: Er vollführte mit seinem Fahrrad gerade einen „Track Stand“. Das heißt, dass er mit minimalen Bewegungen nach vorn und hinten an den Pedalen das Gleichgewicht hielt, ohne absteigen zu müssen – und auch, ohne sich wirklich fortzubewegen.

Die Elektronik des Autos aber wurde vom „Track Stand“ offenbar so irritiert, dass es sofort stoppte. „Dieser Tanz ging ungefähr zwei Minuten so weiter, und das Auto erreichte nicht einmal die Mitte der Kreuzung“, beschreibt der Radfahrer – weil es immer wieder abrupt anhielt, sobald der Biker wieder leicht sein Gewicht verlagern musste und sein Rad ein paar Millimeter nach vorn rutschte. Google-Autos sind dafür bekannt, sich im Zweifel eher übervorsichtig zu verhalten.

„Solches Feedback wünschen wir uns“

„Das Komische daran ist, dass ich mich im Umgang mit diesem automatisierten Auto sicherer fühlte als mit einem, das von Menschen gesteuert wird“, so das Fazit des Radfahrers im Forum. In der „Washington Post“ sagte eine Google-Sprecherin zu dem offenbar authentischen Vorfall, dieser sei „ein gutes Beispiel für das Feedback, das man sich von der Community wünsche“, um die Software seiner Fahrzeuge weiter zu verfeinern.

Video: App macht Unfallberichte überflüssig


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