Schmidts F1-Blog: Bitte keinen Heiligenschein – auto motor und sport

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Sicherheit geht vor. Keine Frage. Crashtests, Chassis aus Karbon und reißfestem Zylon, der Nackenschutz HANS im Cockpit, zwei Überrollbügel. Alles richtig. Doch man kann es auch übertreiben. Wenn man jeden auch nur denkbaren Unfall verhindern will, muss man einen Panzer bauen.

Niemand kann der FIA, den Teams, den Rennstreckenbetreibern oder den Experten vorwerfen, dass sie zu wenig für die Sicherheit dieses Sports getan hätten. Im Gegenteil. Der Motorsport hat auf diesem Gebiet gleich mehrere Quantensprünge geschafft. Ein gewisses Restrisiko muss man ertragen können.

Heiligenschein hätte Bianchi auch nicht gerettet

Die Formel 1 will sich ab 2017 mit einem Heiligenschein rund ums Cockpit gegen Unfälle schützen, bei denen der Fahrer von herumfliegenden Teilen am Kopf getroffen wird. Wäre es nicht besser dafür zu sorgen, dass so selten wie möglich Teile herumfliegen? Und was wollen wir mit diesem Heiligenschein erreichen? Er wäre auch nicht für alle Szenarien eine Lebensversicherung.

Jules Bianchi hätte seinen Unfall damit vermutlich nicht überlebt. Auch Tom Pryce hätte 1977 in Kyalami nicht von der Vorrichtung profitiert. Wenn ein Zehn-Kilo Feuerlöscher im Cockpitbereich auf ein 280 km/h schnelles Auto prallt, schlägt es alles kurz und klein, was im Weg steht. Auch bei einer Startkollision wie 2012 in Spa, als Fernando Alonso fast von einem anderen Auto am Kopf getroffen worden wäre, hätte ein Käfig wenig genutzt.

Ein vollgetanktes Auto wiegt 800 Kilogramm. Man kann sich die Kräfte ausrechnen, die entstehen, wenn es nur mit 100 km/h anrauscht. Bei Felipe Massa wäre die Feder vielleicht mit…


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