Scott Redding: Satelliten-Fahrer können Rennen gewinnen

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12. Februar 2016 – 08:54 Uhr

Pramac-Ducati-Pilot Scott Redding ist berzeugt, dass die Siegesserie der Werkspiloten enden knnte und erwartet in der Saison 2016 groartigen Rennsport

Scott Redding

Gelingt Scott Redding in der neuen MotoGP-Saison die groe berraschung?

© Pramac

(Motorsport-Total.com) – Der Portugal-Grand-Prix 2006 in Estoril war das bisher letzte MotoGP-Rennen, bei dem es einem Nicht-Werksfahrer gelang, sich den Sieg zu holen. Toni Elias setzte sich damals mit seiner Honda RC211V mit 0,002 Sekunden Vorsprung gegen Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi durch. Nach Elias‘ Sieg folgten ausschlielich Siege von Werkspiloten. In den vergangenen Jahren dominierten die Werkspiloten von Honda, Yamaha und Ducati die Rennen. Laut Scott Redding knnte sich das in der bevorstehenden Saison aber ndern.

Werden Satelliten-Fahrer in der neuen Saison Chancen auf Siege haben? „Ich denke, es sollte mglich sein. Es gibt keinen Grund, der dagegen spricht“, stellt Pramac-Ducati-Pilot Redding im Gesprch mit ‚MotoGP.com‘ klar. Der Wechsel zur Einheitselektronik sorgt fr Zuversicht: „Mit gleicher Elektronik kann man als Fahrer vermutlich hier und da ein paar Prozent gutmachen“, ist Redding berzeugt.

Besonders die Satelliten-Ducatis scheinen vom Wechsel zur Einheitselektronik profitiert zu haben. Hintergrund: Ducati arbeitet seit vielen Jahren mit Magneti Marelli zusammen. In der Saison 2016 stellen die italienischen Elektronikspezialisten die Elektronik fr das komplette Feld. Im Vergleich zu den anderen Herstellern hat Ducati deutlich mehr Erfahrungswerte.

„Wir sollten besonders bei den ersten Rennen der Saison stark sein. Dann mssen wir abwarten, wie es sich entwickelt“, grbelt Redding. „Mit Sicherheit probieren Honda und Yamaha andere Dinge und Suzuki wird ebenfalls neue Strategien testen. Ich erwarte, dass wir ber die Saison tollen Rennsport sehen werden. Ich habe das Gefhl, dass ich mein volles Potenzial zeigen kann. In den beiden vergangenen Jahren war das nicht mglich.“

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