So läuft das Sex-Geschäft in Hamburg

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Das legendäre „Eros Center“ war der Mega-Puff auf dem Kiez und 15 Jahre lang in den Händen der Hells Angels MC. Hier wurden Huren verprügelt und ausgebeutet, die Betreiber standen zig Mal vor Gericht. Vor knapp einem Jahr endete diese Ära nach mehreren Razzien. Der neue Betreiber hat den Laden in „Pink Palace“ umbenannt, der Geschäftsführer verkauft sich als Saubermann. Dennoch folgte jetzt eine Großrazzia. Die MOPO hat sich das „Pink Palace“ mal angeguckt.

Um Punkt Mitternacht, zur Kerngeschäftszeit, stürmten Spezialkräfte der Polizei den Eingang. Angestellte, Huren, selbst Freier mussten ihre Ausweise vorzeigen. „Soko Rocker“-Chef Mirko Streiber (48) zur MOPO: „Wir haben Erkenntnisse, dass es Verbindungen zu den Hells Angels gibt.“

„Stimmt alles nicht“, behauptet „Pink Palace“-Chef Thorsten E. (44) und öffnet der MOPO die Türen. „Wir haben hier nichts zu verbergen und mit dem alten Eros oder Rockern überhaupt nichts zu tun.“ Woher hat die Polizei dann solche Erkenntnisse? Thorsten E. hat eine etwas abenteuerliche Erklärung parat: „Ich hab mal ’ne Facebook-Seite von einem befreundeten Tätowierer geliked.“

Als das Laufhaus noch „Eros Center“ hieß und unter den Fittichen von Sefi L. (44) stand, ließen die Rocker Frauen anschaffen, beuteten sie aus und fuhren selbst in dicken Schlitten vor. Nach einer Steuerrazzia im März letzten Jahres wurde der Laden geschlossen, im Mai unter neuem Namen und in Pink statt Rot eröffnet.

Thorsten E. ist das Vorzeigegesicht des Bordells. Er kommt aus Frankfurt, trägt eine Glatze – und eine Rolex. Er ist auch großflächig tätowiert. „Ich bin kein Zuhälter, ich bin Geschäftsführer“ – da besteht er drauf. „Wir beteiligen uns hier nicht am Geschäft der Frauen, wir vermieten nur die Zimmer und haben Security. Das ist quasi wie ein Hotel“, sagt er.

Die Webseite des „Pink Palace“ macht einen anderen Eindruck. „Sex ab 30 Euro. 60 Girls auf fünf Floors warten auf dich“, wirbt der Betreiber. Professionell bearbeitete Fotos versprechen eine schicke Atmosphäre. Die Realität sieht nüchterner aus. Tatsächlich wirkt alles wie ein Zwei-Sterne-Hotel. Lange Gänge, 56 (!) identische, etwa zwölf Quadratmeter große Zimmer. Arbeitende Frauen – derzeit sollen es um die 30 sein – warten auf Kundschaft auf einem Stuhl vor ihrer Zimmertür.

Von Preisen will Thorsten E. nichts wissen. „Das machen die Mädels unter sich aus“, sagt er. 100 Euro kostet das Zimmer pro Tag – die Frau kann es dekorieren, wie sie will. Grundsätzlich ist Thorsten E. wichtig: „Eine Frau muss bei uns allein das Zimmer anmieten und nicht von einem Mann vorgeführt werden. Der kommt gar nicht erst rein“, sagt er. Und: „Betrug gibt es bei uns nicht, der EC-Kartenautomat wird videoüberwacht.“

Bei der Razzia in der Nacht zu Sonnabend hat die Polizei tatsächlich nichts festgestellt. Sie kündigt dennoch an: „Es werden weitere Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität durchgeführt.“

http://www.mopo.de/hamburg/nach-grossbordell-razzia-so-laeuft-das-sex-geschaeft-im-kiez-puff-23494354


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