SX WM Oakland: Roczen auf Platz 2

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In Oakland ging die Supercross Weltmeisterschaft am letzten Wochenende bereits in die vierte Runde. Titelkandidat Ken Roczen (RCH Soaring Eagle/Jimmy John’s/Suzuki Factory Racing) zeigte sich erneut glänzend aufgelegt. Der gebürtige Thüringer drehte in allen Trainings schnelle Rundenzeiten und qualifizierte sich auf direktem Weg Fuer das Finale.

Zum ersten Mal in dieser Saison zeigte Roczen im Finale einen tollen Start und lag schon vor dem Ende der ersten Runde auf dem dritten Platz. In Runde 5 konnte sich der Deutsche auf Platz 2 nach vorne schieben und machte sich anschließend daran den führenden Ryan Dungey einzuholen. Auch wenn sich Roczen letztendlich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, war er trotzdem der einzige Pilot im Feld, der sich in Sichtweite zu Dungey halten konnte.

„Meine Anerkennung Fuer Ryan (Dungey)“, räumte Roczen nach dem Rennen ein. „Drei Siege in Folge sind eine Hausnummer, vor allem bei der starken Konkurrenz! Ryan ist im Moment wirklich gut drauf und macht keine Fehler. Aber wir sind auf dem richtigen Weg: Letzte Woche Platz 3, diesmal Zweiter, das ist genau die Richtung in die wir wollen!“

Zum ersten Mal in der laufenden Meisterschaft, zeigte sich der 21-Jährige auch mit seinem Start zufrieden. „Wir haben ein paar Änderungen an der Kupplung vorgenommen, das scheint mir wirklich geholfen zu haben“, freute sich Roczen. „Ich hatte zwar nicht den Holeshot, aber ich war von Beginn an vorne dabei und es hat sich gut angefühlt endlich mal nicht durchs ganze Feld fahren zu müssen.“

Aufgrund der Verletzung von Broc Tickle hatte das RCH Soaring Eagle/Jimmy John’s/Suzuki Factory Racing Team kurz vor dem Rennen mit Jake Weimer einen neuen Piloten verpflichtet. Der Routinier stellte sich schnell auf die Suzuki RM-Z450 ein und überzeugte gleich bei seinem ersten Auftritt mit dem achten Rang. „Die Zusammenarbeit mit dem Team Laeuft super und das Motorrad funktioniert fantastisch“, freute sich Weimer. „Ich denke wir können noch mehr zeigen, ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.“

James Stewart (Yoshimura Suzuki Factory Racing) versuchte in Oakland ein Comeback nach einer Pause, bedingt durch eine Gehirnerschütterung, die er sich beim ersten Rennen der Saison zugezogen hatte. Stewart wirkte zunächst fit und konnte sich ohne Probleme Fuer das Finale qualifizieren. Nach einem guten Start lag der Amerikaner lange im Spitzenfeld, musste jedoch nach acht Runden mit Sichtproblemen aufgeben. „James berichtete uns, dass er alles nur noch verschwommen sah“, erklärte Teammanager Mike Webb nach dem Rennen. „Er wird sich einigen Tests unterziehen müssen. Danach wissen wir hoffentlich mehr.“

Stewarts Teamkollege Blake Baggett gab in Oakland ebenfalls sein Comeback. Der Amerikaner bestritt sein erstes Rennen nach einer Schulteroperation und erwischte keinen optimalen Tag. „Ich bin schon in meinem Vorlauf ausgerechnet wieder auf die operierte Schulter gestürzt“, ärgerte sich Baggett. „Von da an hatte ich leider starke Schmerzen und kämpfte nur noch im Überlebensmodus.“

Der Naechste Lauf zur Supercross Weltmeisterschaft findet am 6. Februar in Glendale/USA statt.

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Supercross WM Oakland, Ergebnis:
1. Ryan Dungey, KTM
2. Ken Roczen, RCH Suzuki
3. Marvin Musquin, KTM
4. Jason Anderson, Husqvarna
5. Chad Reed, Yamaha
6. Cole Seely, Honda
7. Eli Tomac, Kawasaki
8. Jake Weimer, RCH Suzuki
9. Justin Brayton, KTM
10. Wil Hahn, Kawasaki


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