Triumph Street Triple-Cup

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Uli und der T-Cup


Die Kombination ist einmalig: Triumph-Pressesprecher und Kundendienstleiter, T-Cup-Organisator und -Initiator, T-Cup-Teilnehmer, mittlerweile T-Cup-Titelaspirant. Wenn er könnte, würde Uli Bonsels auch noch eigenhändig die Startampel bedienen und die Zielflagge schwenken. Garantiert.

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Triumph-Pressesprecher und T-Cup-Starter Uli Bonsels.


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Langsam wird es Zeit, darüber nachzudenken, denn so nah dran wie beim Saisonfinale in Most war er noch nie. Es fehlten nur ein paar Zentimeter. Nicht einmal eine halbe Motorradlänge, und es wäre passiert. Uli Bonsels hätte sein erstes T-Cup-Rennen gewonnen. Und dann? Dann hätte er sich ernsthaft die Frage stellen müssen: Darf ich das überhaupt? Darf ich in meinem eigenen Cup gewinnen? Und mit Blick auf die Saison 2016: Darf ich in diesem Cup vielleicht sogar Meister werden? Lassen Triumphs Compliance-Richtlinien das zu?

Dass es überhaupt so weit kommen konnte, daran hat Uli, seit er 2012 als fester Starter in den Cup einstieg, beharrlich und mit viel Ehrgeiz gearbeitet. Der Triumph-Kundendienstleiter und Pressesprecher mit Idealgewicht (70 Kilogramm) gäbe ein gutes Vorbild ab für so manchen von der Midlife-Crisis gebeutelten Manager der mittleren Führungsebene. „Glaubst du ernsthaft, ohne den Cup würde ich es schaffen, zweimal die Woche morgens vor der Arbeit eine Dreiviertelstunde auf dem Hometrainer zu trainieren?“, fragt er. Keine Frage, der Mann meint es ernst. Und das mit 52 Jahren.

Triumph-Pressesprecher, T-Cup-Initiator und T-Cup-Teilnehmer – wenn er könnte, würde Uli Bonsels auch noch eigenhändig die Startampel bedienen und die Zielflagge schwenken.

Posted by MOTORRAD on Dienstag, 26. Januar 2016

Professionalisierung vo T-Cup und T-Challenge

Das bestätigt auch sein engeres T-Cup-Umfeld. „Der Uli ist am Rennwochenende abends um zehn Uhr nach zwei Bier verschwunden“, erzählt MOTORRAD action team-Chef Matthias „Schrotti“ Schröter, sozusagen der Co-Cup-Erfinder, der anno 2007 zusammen mit Uli Bonsels den Cup erfand. „Der Uli will es wissen, ist penibel vorbereitet. Und er hat in den vergangenen zwei Jahren bezüglich der Rundenzeiten ja auch einen Sprung nach vorn gemacht.“ Überhaupt beobachtet Schröter eine nicht unangenehme Professionalisierung beider Serien, des Street Triple-Cups und der Triumph-Challenge. „Die Zeiten, als da am Tag vor dem Rennen noch bis spät in die Nacht gefeiert wurde, sind vorbei.


„Angesichts des Tempos, das mittlerweile gegangen wird, ist das auch kein Wunder.“ Was Schröter meint, liest sich in der Rundenzeitentabelle so: Je nach äußeren Bedingungen kam die T-Cup-Spitze in Oschersleben auf 1.34er- bis 1.36er-Rundenzeiten, die Challenge mit ihren stärkeren, getunteren und vollverkleideteren Daytonas hat sich derweil auf Respekt einflößende 1.32er hinuntergearbeitet. Und noch eine Hausnummer: In Hockenheim auf dem GP-Kurs waren die Schnellsten der Challenge 2015 mit 1.48er-Runden unterwegs, die T-Cup-Spitze schlug sich mit 1.52er-Zeiten ebenfalls brillant.


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