Triumph Street Twin im Fahrbericht

23 February 2016 | 4:30 pm

Erste Bonneville mit Wasserkühlung


1959 gab es die erste Bonneville von Triumph zu kaufen. An deren luftgekühltem Motorkonzept änderte sich über all die Jahre nichts. Nun hält die Moderne Einzug, Wasserkühlung und Elektronik kommen an Bord der neuen Triumph Street Twin.

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Die Street Twin gibt sich agil, ohne nervös zu sein.


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Das Jahr 1956, die Luft in der Salzwüste von Utah flimmert, eine 650er-Triumph rast vorbei, erreicht 345 km/h. Ein Rekord. Da schlummerte also mächtig Power im luftgekühlten England-Twin. Zum Serienstart der nach den Erfolgen in Bonneville benannten Bikes blieben davon 1959 noch fast 50 Pferdestärken übrig. Und jetzt? In der zur 2016er-Bonneville-Familie von Triumph zählenden neuen Triumph Street Twin werkelt ein 900er-Zweizylinder mit 270 Grad Hubzapfenversatz, Wasserkühlung, Ride-by-Wire und vielem mehr. Nur bei der Leistung hält sich der Aufschlag zur Urahnin zurück. 55 PS vermeldet Triumph.

Dabei hat doch schon die bis zum letzten Jahr aktuelle, auf kühlenden Fahrtwind vertrauende „Bonnie“ mit ihrem 865 cm³ großen Gleichläufer 68 Pferde mobilisiert. Und auch bei Triumphs Scrambler, die ihre Kolben bis dato schon mit 270 Grad Versatz zwischen oberem und unterem Totpunkt hin- und herschickte, standen 59 Pferde in der Box. Also Rückschritt als Fortschritt? Nicht so voreilig. Denn Triumph hat…

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