Villingen-Schwenningen: Rocker gedenken Black-Riders-Boss – Schwarzwälder Bote

2 March 2016 | 9:26 am

 


Cornelia Spitz,

02.03.2016 10:26 Uhr

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Villingen-Schwenningen – Wenn Rocker in den Himmel kommen, dann darf einer von ihnen von dort aus an seiner letzten, irdischen Ruhestätte dieser Tage ein ganz besonderes Spektakel beobachten: Biker, die aus allen Himmelsrichtungen mit ihren Maschinen zum Friedhof in Villingen rollen und dort, an seinem Grab, mit einem Jacky-Cola anstoßen.

Dieser Jemand ist „Hacky“, der ehemalige Boss der Motorrad-Gang Black Riders, der am 1. März 2014 im Alter von 54 Jahren völlig unerwartet verstorben ist. Bernd Hartlieb hieß er mit bürgerlichem Namen, doch als „Hacky“ war der Chef der Black Rider nicht nur Villingern, sondern auch über die Zähringerstadt hinaus bekannt. Legendär bis zuletzt, denn zu Hackys Beerdigung im März 2014 kamen rund 400 Biker aus weitem Umkreis und von verschiedenen Clubs, inklusive schwerer Maschinen und ihrer Kutten, zum Villinger Friedhof. Mehrere hundert Meter lang war der Trauerzug zum Grab.

Und auch heuer röhren wieder die Maschinen. Gestern, am zweiten Todestag, kam bereits eine kleine Abordnung ehemaliger Black Rider zum Grab auf dem Stadtfriedhof. Am Samstag dann wird der PS-starke „Hacky Memorial Run“ über die Straße gehen: 80 Biker werden zu dem Szenario in Villingen erwartet, das alljährlich Freunde, Bekannte und Wegbegleiter aus dem Rockermilieu an Hackys Grab lockt: „Dort wird dann ein Tisch aufgebaut und Jacky mit Cola Light ausgeschenkt“, schildert Manuela Hartlieb, Bernd Hartliebs „kleine“ Schwester, die ihrem Bruder sogar ein Buch gewidmet hat („Mein Bruder – Rocker bis in den Tod“). Es war Hackys Lieblingsgetränk.

Wie lebendig die Erinnerung an Hacky ist, zeigte sich schon gestern. Die Familie des Verstorbenen hat eine Memorial-Traueranzeige in den Zeitungen geschalten. „Ein Teil des Schmerzes liegt darin, dass man unwiderruflich Abschied nehmen muss, doch die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können“, schreiben die Angehörigen darin.

Manuela Hartlieb drückte diese Hoffnung auch in ihrem Buch aus: „Ich hoffe, Bernd hat sich in den Himmel geschmuggelt und dass es ihm jetzt gut geht“ – wenn er am Samstag auf den Villinger Friedhof hinunter blickt, ganz bestimmt.

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