Wie funktioniert das eigentlich? – Motorrad Online

1 March 2016 | 9:46 am

Wie funktioniert das eigentlich?


Rund 10.000 Zahlen steuern die Funktion eines MotoGP-Motors. Wie gut sie das machen, zeigen die scheinbar unübersichtlichen Diagramme der Motorelektronik. MotoGP-Elektroniker brauchen daher viel Fantasie. Sie müssen sich vorstellen können, wie der von ihnen zusammengesetzte digitale Unterbau die Funktion eines MotoGP-Renners beeinflusst. Dabei sind die Möglichkeiten schier endlos.

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Stefan Bradl biegt in die Boxengasse des Circuit de Catalunya nordwestlich von Barcelona ein. Bei seinem Team angekommen nimmt ihm ein Mechaniker das Motorrad ab und schiebt es rückwärts in die Garage. Blitzschnell werden die Reifenwärmer aufgezogen. So schnell, dass der Bridgestone-Techniker sie wieder etwas öffnen muss, um die Temperatur der Gummis messen zu können. Noch bevor sich bis zu vier Mechaniker kurz am Motorrad zu schaffen machen – und beispielsweise die Windschutzscheibe der Verkleidung putzen –, wird ein unscheinbares Kabel im Cockpit eingesteckt. Nach sechs Minuten fährt Bradl mit seiner zweiten Maschine wieder auf die Piste.

Die Szene spielte sich im Juni 2015 am Samstagvormittag beim dritten freien Training vor dem Katalonien-Grand Prix ab, als Stefan Bradl noch für das Forward-Team auf einer Yamaha nach Open-Reglement unterwegs war. Hätte er nicht das Motorrad gewechselt und wäre stattdessen mit dem weitergefahren, das er gerade an die Box gebracht hatte, wäre es ihm womöglich trotzdem völlig fremd vorgekommen. Denn in dem Moment, indem jenes Kabel eingestöpselt worden war,…

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